|
Das Werkstück - ein gerader oder gebogener Rohrabschnitt - wird in ein Werkzeug
bestehend aus Ober- und Untergesenk eingelegt. Die Form wird geschlossen und
die Rohrenden mit zwei axialen Stempeln abgedichtet. Die Stempel sind als Hohlstempel
ausgeführt, durch deren Bohrung das Rohr mit einer Wasser-Öl-Emulsion befüllt und
anschließend der erforderliche Innendruck aufgebaut wird. Bei der Umformung pressen die beiden axialen Stempel gegen die Rohrenden, während gleichzeitig die Emulsion (mit Druck bis 4000 bar) die Wand des Rohres gegen die Form des Werkzeuges drückt. Im Ergebnis können mit diesem Verfahren bei absoluter Wiederholgenauigkeit präzise Formen hergestellt werden. Durch belastungsoptimierte Bauteilgestaltung und Nutzung der Kaltverfestigung sind erhebliche Gewichtsreduzierungen möglich. Zusätzlich können durch die komplexen herstellbaren Geometrien gegenüber anderen Fertigungsverfahren oft Bauteile und Fertigungsschritte eingespart werden. |
![Logo und Homelink [Alt+1]](img_0/logo.jpg)